Ja, dieser Beitrag ist auch etwas politisch – das bereits vorweg.
Eigentlich habe ich nicht vor, mich in irgendeiner Form zu einem politischem Thema zu äußern, denn ich finde, dass es dafür genug Seiten und Foren gibt, aber die aktuelle Diskussionen, ausgelöst von unserem neuen Bundesinnenminister, lässt mir keine andere Wahl.
„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ war unlängst zu hören und zu lesen, und diese Aussage hat eine Diskussion ausgelöst, wie sie nicht anders zu erwarten war, zumal der Zusatz mit der christlichen Prägung in diesem Land und in Europa hinter her kam.
Nun, darauf trinke ich erstmal einen Kaffee (und bedanke mich gedanklich an die Osmanen, die ihn damals nach Europa brachten).
Christliche Prägung, das muß man sich einmal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen.
Es ist also christlich zu Jule Weihnachten zu feiern, zu Ostara Ostern?
Respekt, das nenne ich mal Assimilierung in anderer Richtung.
Liebe konservative Politiker – denkt am Besten zuerst nach bevor ihr eine Äußerung von euch gibt. Und wenn ihr schon dabei seid – vergesst nicht die anderen Glaubensrichtungen. Das Christentum ist nicht das Gelbe vom Ei, und Deutschland ist definitiv kein Staat, in dem nur eine Religion den Ton angibt.
Hier gilt das Grundgesetz, und nichts anderes.
Apropos Nachdenken – das gilt natürlich auch für die linke Gegenseite; diese achso herrlich liberalen und weltoffen linken Politiker.
Liberalität und Weltoffenheit bedeutet nicht, dass jemand, der eventuell anders denkt, gleich in die entsprechende Schublade gesteckt werden soll/muss/kann!
Wer sich, wie ich, mit Runen beschäftigt ist nicht immer gleich ein Nazi. Und wer gerne deutschen Punk hört mit Texten, bei denen einige erstmal nachdenken müssen, auch nicht.
Schreibt euch das endlich mal hinter die Ohren.
Das betrifft auch Menschen, die mit Politik wenig bis eigentlich gar nichts am Hut haben.
Denken tut nicht weh – versucht es einfach mal.

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