So nenne ich das, was man gemeinhin auch als Feierrad oder Feiertage nennt.
Zugegeben, meine persönliche Definition mag für den einen oder anderen etwas merkwürdig erscheinen, aber wie schon bei anderen Themen so vertrete ich auch hier die Ansicht, das grundsätzlich nichts in Stein gemeißelt ist und das Meiste eh von Menschen erdacht wurde.
Das betrifft auch meine Sicht auf das Rad.
Es gibt Menschen, die betrachten eher den Mond, ich hingegen die Sonne, was ich aus der logischen Historie ableite.
Früher lebten die Menschen sowohl nach dem Stand des Mondes als auch nach dem der Sonne, beides hat also seine Berechtigung.
Allerdings war für die Menschen die Sonne wichtiger, denn sie stand für die Zeit, in der man arbeiten konnte.
Dieses zur Grundlage kann man das Jahr schon mal in zwei Teile gliedern – Yule und Litha, also der Winter- und der Sommersonnenwende.

Dies ist die eine Achse, eine Weitere ist die der Gleichen.
Ostara und Mabon werden sie gemeinhin genannt und sie spiegeln die Tage wieder, an denen Tag und Nacht gleich lang sind.
Ostara ist die NachtTaggleiche und fällt auf den 20. März, Mabon wiederum fällt auf den 20. September und steht für die TagNachtgleiche.

Damit hätten wir also eine weitere Achse, und eigentlich würde es auch reichen, doch irgendwann sind zwei weitere Achsen hinzukommen.
Imbolc am 01. Februar und Lughnasadh am 01. August bilden die eine Achse, Beltane am 30. April und Samhain am 31. Oktober die letzte Achse des Jahresrad.

Ich werde in den nächsten Monaten jeden Abschnitt genauer erläutern (und damit die Gewissheit haben, das ich regelmäßig einen neuen Blogbeitrag habe) und möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass sämtliche Texte von mir stammen (auch wenn ich genau weiß, dass sich der übliche Vorwurf damit nicht erledigt hat).
Ergänzend möchte ich hier noch etwas erwähnen daß es meines Wissens nach so nicht gibt.
Viele halten zu den oben genannten Feiertagen bestimmte Rituale ab (meine Meinung dazu steht hier im Blog) und gehen anschließend wieder über in den Alltag.
Ich persönlich halte es anders. Vielmehr sehe ich die jeweiligen Feiertage als Beginn eines Jahresabschnittes (dem ich dann auch mangels Alternativen und der Einfachheithalber gleich den entsprechenden Namen des Feiertages gegeben habe).
Auch hierzu werde ich in den entsprechenden Beiträgen eingehen und dieses näher beschreiben.
Beginnen wird diese kleine Reihe am 20. Juni, und ich freue mich schon jetzt auf die Kommentare, die ich dann bestimmt erhalten werde.

Hinterlasse einen Kommentar