Allmählich dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass wir die Dunkelheit, die uns seit Samhain begleitet, immer mehr in den Hintergrund tritt.
Imbolc, wie diese nun beginnende Zeit auch genannt wird, dient deswegen auch für die letzten Vorbereitungen auf die NachtTagGleiche.
Wie so oft gerade bei den keltischen Feiertagen, zu denen übrigens auch Samhain gehört, ist die eigentliche Bedeutung mittlerweile im Nebel der Geschichte verschwunden.
Hierin sehe ich jedoch kein Nachteil, sondern eher die Gelegenheit dieser Zeit meinen eigenen Stempel ganz dezent aufs Auge zu drücken.
Imbolc ist für mich das Ende der YuleZeit und zugleich der unablässige Beginn der Helligkeit.
Ich beginne nun endgültig zu sähen was ich im Laufe des Jahres ernten möchte, und das ist nicht nur im landwirtschaftlichem Bereich zu sehen.
Vielmehr ist es eine gesamte Betrachtungsweise. Was möchte ich in diesem noch relativ jungem Jahr alles erreichen?
Allerdings macht dieser Tag, der 1. Februar, die Idiotie der Jahreszeitenfestlegung deutlich, denn Imbolc stellt zugleich die Mitte des Winters dar.
Die meisten Menschen denken bei Winter immer wieder an Dunkelheit, aber hey – wann ist doch nochmal Winteranfang?
Richtig, am 21. Dezember.
Na, klingelt es gerade?
Imbolc markiert also nicht nur die Mitte des Winters, sondern auch auch das langsame Erwachen der Natur, und das gehört gefeiert.
Hierzu werden zahlreiche weiße Kerzen angezündet. Ich vertreibe so die Dunkelheit und feiere gleichzeitig das wiederkehrende Licht.
So stelle ich zum Beispiel Teelichter auf die Fensterbänke und lasse sie bis zum Morgen brennen, ähnlich wie zu Samhain.
Der Unterschied besteht aus kleinen Bergkristallen, die um die Teelichter gestreut sind.
Die Steine habe ich übrigens bei dem letzten Vollmond aufgeladen und nutze sie für die kommenden Wochen regelmäßig.
Es gibt übrigens noch einen anderen Aspekt, der sich von nun an wie ein roter Faden durch die auch noch kommenden Jahreskreistage zieht – Sex.
Der Frühling steht bekanntlich auch dafür, und wer einmal wirklich in sich geht, der wird mit Sicherheit schon die ersten Anzeichen der sogenannten Frühlingsgefühle in sich entdecken.

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