Ja, auch das liebe ich am Herbst.
Man lässt sich mehr Zeit, ob bewusst oder unbewusst.
Ich war noch nie jemand, der sich von der Zeit hetzen lässt, doch fällt es im Frühjahr und Sommer schwer sich der Allgemeinheit zu entziehen.
Ab dem Augenblick, in dem es wieder früher dunkler wird, legt sich eine Art mystische Ruhe über die Welt.
Natürlich verlegt man viele Aktivitäten, die man sonst draussen erleben würde, nun nach drinnen, doch es ist noch mehr.
Es ist auch eine Art mentale Ruhe, die ich wahrnehme.
Kunden, die bei mir an der Kasse stehen, sehen zur Zeit vieles lockerer, und da ich weiß, dass dieser Zustand nicht von Dauer sein wird, das Weihnachtsgeschäft wird noch früh genug beginnen, genieße ich es umso mehr.

Der Tee, den ich morgens jetzt immer trinke, trägt seinen Teil zu meiner eigenen Ruhe bei.
Auch während der Arbeit genieße ich dieses Getränk und ich spüre jedes Mal, wie die Ruhe in mir dabei weiter zunimmt.
Hinzu kommt die Frühschicht, die ich bis heute habe.
So kann ich die Nachmittage mit Lesen und Schreiben verbringen.
Meine Notizen zu meinem neuen Projekt nehmen immer mehr Gestalt an, und gleichzeitig erschreckt mich ein wenig der Umfang, zu dem es immer mehr anwächst.
Ich freue mich schon darauf, wenn es daran geht die Notizen in Reinform zu bringen.
Ja, auch das ist eine Art Abenteurer

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