Corona.
Was grundsätzlich nach einem guten Format für Zigarren klingt, übrigens mein Lieblingsformat, oder einem alkoholischem Getränk aus Südamerika ist, wenn man jemanden danach fragt, der Grund für so manches Übel.
Ein kleines Virus hat es geschafft, dass ganze Wirtschaftszweige vor dem Ruin stehen.
Und genau das selbe kleine Virus hat es geschafft, dass unzählige Menschenmassen auf die Straße gehen, denn schließlich, so glaubt man dort, sei dieses Virus nichts anderes als Teil einer Weltverschwörung von der kaum jemand weiß außer halt diese Minderheit auf der Straße.
Wer sich an die geltenden Vorschriften hält ist eine Systemschlampe und prinzipiell gilt mal wieder das Recht des Stärkeren und Mächtigeren.
Meine Güte, warum macht man sich das Leben eigentlich immer so schwer?
Ja, dieses Virus hält der menschlichen Gesellschaft gerade die Grenzen vor Augen.
Aber, bei allem Leid und bei allen Schicksalsschlägen, sollte man gerade deswegen nicht ein wenig das Positive in der Situation sehen?
Sicherlich, es mag angesichts der Lage merkwürdig klingen, doch schaut man mal auf sich selbst, dann bestehen durchaus positive Aspekte.
Welche Möglichkeiten hat man zur Zeit?
Richtig, so gut wie keine, und genau darin liegt zumindest in meinen Augen, der Vorteil, denn nun hat man die wohl seltene Gelegenheit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Ich höre von Kunden immer wieder, wie sehr die Familie zusammengerückt ist, und der Sonntag ist mittlerweile als fester Bestandteil in ihrem Leben mit den selben kleinen Ritualen drin.
Gemeinsames Frühstück und später gemeinsames Kochen, das machen mittlerweile immer mehr Familien.
Aber Singles haben, nach eigener Aussage, den Vorteil der Situation erkannt und kümmern sich nicht nur um sich sondern auch um die Nachbarn.
Ja, Corona hat so manches durcheinander gebracht – und ein Ende ist wohl noch lange nicht in Sicht.
Warum also nicht in all dem Unglück das Positive sehen und die Geschwindigkeit des Lebens ein Stück weit herunterfahren?
Ja, viele werden nun bestimmt wieder etwas zu meckern haben, aber wer es nicht versucht, der wird es nicht erleben.
Und wer es nicht erlebt hat, der wird es nicht verstehen.

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