Fastenzeit

Fastenzeit – für viele beginnt diese am Aschermittwoch und endet zu Ostern.
Für mich jedoch beginnt die Fastenzeit eigentich am 21. März und geht bis zum 30. April; eine Zweite ging übrigens vom 21. September bis zum 31. Oktober, aber dazu komme ich am Ende meines Textes.

Eigentlich, denn auch bei mir hatte im letzten Jahr Corona voll zugeschlagen.
Beruflich war es der reinste Streß, denn einen solchen Ansturm hatte ich noch nie erlebt, und genau deswegen fehlte mir zu dieser Zeit, in der ich das Fasten eigentlich nötiger denn je gebaucht hätte, einfach die Kraft dazu.

In diesem Jahr wird es anders sein, und ich werde mich auch mehr auf das Ursprüngliche dabei fokussieren.

Meine Fastenzeit wird tatsächlich am 21. März beginnen, und ich werde diese Zeit nicht nur durch Verzicht, sondern auch durch mehr Sport erleben.
Sport war früher ein tägilcher Begleiter in meinem Leben.
Neben dem regelmäßigen Joggen stand auch Yoga auf meinem Plan, doch seit meinem Unfall vor elf Jahren hat sich einiges verändert.
Nun, das Joggen geht bei mir nicht mehr, aber ich kann meine sportliche Tätigkeit auch andersweitig ausüben.

Fasten ist für mich aber nicht nur Sport; Fasten ist auch Verzicht und eine damit verbundene stärkere Achtsamkeit.

Wichtig dabei ist, das ich mich selbst nicht unter Druck setzte, denn Druck ist eher kontraproduktiv.
Von daher heißt es für mich auf der einen Seite Reduzierung, auf der anderen Seite aber auch Ausnahmen.
Klar, es wird Dinge geben, auf die ich komplett verzichten werde. Süßigkeiten werden zum Beispiel dazu gehören, aber ich werde gewisse Dinge, wie den Kaffee, lediglich reduzieren.
Das sorgt dafür, dass ich Dinge viel bewusster wahr nehme, und mein Ziel ist es diese Erfahrung weit über diesen Zeitraum mitzunehmen.

Das gilt auch für den zweiten Zeitpunkt.
Vom 21. September bis zum 31. Oktober werde ich eine zweite Fastenzeit in diesem Jahr erleben, und damit begebe ich mich auf alte Wege, denn früher waren diese Zeiten für mich ein fester Bestandteil im Jahr.
Und dahin möchte ich auch wieder zurück.

Es wird nicht leicht, das ist mir klar, denn ich habe mich verändert, doch ich bin es mir schuldig.

Aus diesem Grund habe ich auch wieder einen Ring hervor geholt, der mir das Fasten erleichtern soll.
Ich habe ihn mal von einer Freundin geschenkt bekommen und werde ihn nun während der Zeit tragen.

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