27. März 2022 – ein Sonntag, der nicht nur gefühlt, sondern auch ganz real kürzer ist als die anderen Sonntage des Jahres, denn von heute an beginnt das, was ich im Grunde genommen immer als ‚falsche Zeit‘ bezeichne – die Sommerzeit.
Diese Umstellug, eine Stunde fehlt von nun an, merke ich eigentlich nicht.
Ich weiß nicht, ob es an meiner Einstellung zu diesen Dingen liegt oder an der Tatsache, dass ich durch meinen Beruf eh ein etwas anderes Zeitgefühl habe.
Was ich jedoch weiß – dieser Sonntag ist stets der Beginn etwas komplett Neuem.
Das ist jetzt nicht spirituell, magisch oder wie auch immer gemeint.
Wer mich kennt, der weiß genau, daß ich den Herbst und Winter liebe; das war schon immer so und daran wird sich wohl auch nichts ändern.
Ich mag den Frühling, ich mag den Sommer – aber ich mag die Wärme, die unweigerlich auf uns zu kommt, so rein gar nicht.
Mit Hitze und Sonnenschein, der tage- und wochenlang andauert, kann ich ab einer gewissen Zeit absolut nichts anfangen.
Dieser Sonntag ist der Beginn von etwas Neuem, und deutlicher als heute kann es nicht sein, denn dieser Tag begann mit Nebel.
Nebel, der alles bedeckte und bei dem man nicht weiß, was passiert wenn er sich lichtet.
Der Nebel der Zeit wird sich lichten.
Die Zeiten waren vorher unruhig, und die Zeiten werden unruhig bleiben, doch es liegt an jedem einzelnen von uns wie man damit umgeht.
Wir entscheiden selbst, ob das, was hinter dem Nebel liegt, uns umhauen wird oder nicht.

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