Pagan

Ja, das neue Album von Faun ist schon seit Ende April auf dem Markt; und ja, es geht in diesem Beitrag genau um dieses Album.

Die Tatsache, dass ich diesen Beitrag erst jetzt schreibe liegt an der Tatsache, dass bei mir genau zu dieser Zeit vieles im Wandel war, und gesundheitlich bin ich immer noch sehr angeschlagen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich das Album PAGAN nicht genieße, ganz im Gegenteil.

PAGAN, das erste Album des noch sehr jungen Labels Paganfolk, welches von Faun selbst gegründet wurde.
Gleichzeitig ist es das erste Album ohne Fiona (sie hatte die Gruppe im 2020 ja verlassen) und das erste Album mit Adaya.
Ja, viele Fans von Fiona werden mich nun vielleicht verfluchen, aber meiner Meinung nach ist Faun durch dieses Album tatsächlich wieder da angekommen wo sie immer hinwollten – bei sich selbst.
Das mag Zufall sein, ganz bestimmt ist es Zufall, aber die Zusammensetzung, wie sie nun ist, ist für meinen Geschmack perfekt.

PAGAN ist eine Reise zurück zu den Anfängen, wobei die Gegenwart und die Zukunft nicht aus dem Blick gelassen wurden.

Das mag nun vielleicht etwas verwirrend klingen, aber wenn man sich einmal genauer mit der Geschichte von Faun beschäftigt hat, dann wird man merken, daß bei vielen Alben der letzten Jahre etwas fehlte.

Dieses wurde bei dem neuem Albums korrigiert.
PAGAN ist das, was Faun ausmacht, doch wurde nicht gekleckert.
Es wurde geklotzt.

Letztlich ist alles vorhanden.
Ruhige Baladen, Musik bei der die Füße einfach nicht still halten wollen bis hin zu Metal.

Sekunde, Faun und Metal?
Ja, und das auf eine absolute gelungene Art und Weise.
Zusammen mit der Gruppe Eluveitie aus der Schweiz wurde das Lied Gwydion aufgenommen, und es ist für mich eines der unzähligen Highlights auf dem Album.
Diese Kombination der beiden Gruppen ist atemberaubend, und wird durch die geniale Stimme von Laura wirklich zu etwas ganz Besonderem.

Das betrifft übrigens auch Galdra.
Hier kann man die Stimme von Lindy-Fay Hella im Einklang mit Faun genießen, und wem der Name nichts sagt, dem empfehle ich einfach mal bei Wadruna reinzuhören.

Das Album gibt es in verschiedenen Ausführungen, und für mich stand fest, ich mir, wie soll es auch anders sein, die limitierte Version des Albums vorbestelle, denn diese umfasste neben der CD auch ein Buch (mit herrlichen Bildern und erklärenden Texten) und, was für mich besonders ausschlaggebend war, das letzte Streamingkonzert auf DVD.

Wer PAGAN bisher noch nicht in seiner Sammlung hat, der sollte es wirklich nachholen und diese Lücke schließen, denn dieses Album ist etwas, was ich in dieser Art und Weise und in einer solchen Zusammensetzung noch nie gehört habe.

Ja, man kann es bei allen herkömmlichen Unternehmungen kaufen, aber wie so oft empfehle ich den Kauf auf die Art und Weise, an der Faun die meisten Vorteile hat – quasi direkt bei der Gruppe selbst über diesen Link.

Zum Schluß möchte ich an dieser Stelle der Gruppe meinen Glückwunsch aussprechen.
Wie schon erwähnt, das Label Paganfolk ist noch sehr jung und wurde von Faun selbst gegründet.
Umso erfreulicher finde ich die Chartplatzierung nach einer Woche – Platz 3.
Ich glaube, mehr muß man tatsächlich nicht sagen.

PAGAN – Tracks:
1. Galdra (Lindy-Fay Hella)
2. Halloween
3. Gwydion (Eluveitie)
4. Wainamoinen
5. Tamlin
6. Neun Welten
7. Lord Randal
8. Innisfree
9. Ran
10. Baldur
11. Caer
12. Willow Tree
13. Zeit der Raben

Bonustracks:
14. Anagin
15. Liam

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