Ein Ritual zum ersten Vollmond der Lithadekade – sowas war früher üblich, denn es war bei den Zeitlosen der Tag, bzw die Nacht, der Bündnisse.
Wahrscheinlich habe ich deshalb diesen Vollmond für ein ganz spezielles Ritual gewählt, denn es wurde Zeit ein Bündnis zu erneuern.
Kein Bündnis mit einer anderen Person, dieser Gedanke kam vielen, die vor allem bei Instagram meine Bilder gesehen hatten, sondern ein Bündnis zwischen den Ahnen und mir.
Ein solches Bündnis wurde bereits vor Jahren geschlossen, doch es wurde Zeit für eine Erneuerung.
In der letzten Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich mich durch meine Vergangenheit zunehmend in einer Sackgasse befand.
Ausgelöst wurde dieses Gefühle durch meine Wanderung entlang des archäologischen Wanderwegs im November 2021.
Ja, es wurde Zeit etwas zu ändern, denn ich spürte, wie sehr ich noch immer in den Traditionen der Zeitlosen gefangen war.
Damit musste Schluss sein, denn Stillstand ist nun wirklich nicht meine Welt.
Die Zeitlosen gibt es nicht mehr, und auch wenn ich der Letzte bin und das Erbe gewissermaßen verwalte, so bin ich niemand, der komplett in der Vergangenheit verweilt.
Also hatte ich mir Gedanken gemacht und hier kommt nun ein Zufall ins Spiel.
Detailliert habe ich das alles in einer Podcastfolge erzählt, die ihr euch hier anhören könnt.
Mittags hatte ich meinen Kraftplatz bereits aufgesucht, denn für das Ritual wollte und musste ich einiges vorbereiten, und dabei habe ich, quasi so ganz nebenbei, diesen auch noch verändert.
Es ist nun nicht nur mein Kraftplatz, mein Heiliger Ort – es ist nun DER Platz für Rituale in der Natur.

Nach wie vor werde ich Rituale nicht detailliert beschreiben, das tue ich nicht mal in meinem Buch, doch Grundzüge kann ich durchaus erwähnen.
Wie bereits erwähnt habe ich den Platz wesentlich vergrößert.
War er ursprünglich unter anderem für Meditationen gedacht, so gibt es nun ausreichend Platz für größere Rituale.
Der Ausbau ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, doch mich hetzt niemand und ich kann mir Zeit lassen.
Das eigentliche Ritual hatte eine kleine Messingschale als Zentrum; in ihr brannte ein kleines Feuer.
Zum Abschluß wurde dieses Feuer mit Wasser aus dem nahen Bach gelöscht und zwei Ringe hinein gegeben, denn diese beiden Ringe waren der Grund für das Ritual.
Die Veränderungen werden Zeit in Anspruch nehmen, das weiß ich, aber der Weg ist beschritten.
Der Ahnenring der Zeitlosen bleibt mein Heiligtum, doch er hat nun gleichwertige Geschwister bekommen.

Es war der oben erwähnte Zufall, dass ich diese beiden Ringe entdeckt habe (oder sie mich?), doch nun sind sie da.
Sie sind den Ahnen geweiht und bilden damit zusammen mit dem ersten Ring eine Einheit; das Neue ist die Tatsache, dass der erste Ring wirklich nur zu besonderen Anlässen getragen wird.
Die Aufteilung steht fest, nun kann ich den nächsten Schritt gehen und das Regelwerk der Zeitlosen an die Gegenwart anpassen und so fit machen für die Zukunft.
Ja, die Zeitlosen gibt es schon lange nicht mehr, doch ihr Erbe lebt weiter.
Der erste Vollmond der Lithadekade wird in Zukunft ein Besonderer sein, denn er steht für meine persönliche Veränderung.
Für mich hat dieser Vollmond von nun an einen neuen Namen – Ahnenmond.

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