Altes neu entdecken

Meditation – ich habe schon sehr oft darüber geschrieben, denn die Meditation ist ein fester Bestandteil in meinem Leben.
Eine morgendliche Routine, die mir Kraft gibt die Tücken des Alltags zu überstehen.

Und ich muß sagen, dass die alten Meditationen immer mehr erneut in den Vordergund treten.
Alte Meditationen.
Gemeint sind damit jene Techniken, die eindeutig einen nach außen erotischen Anstrich haben.
Erotik ist nicht das Ziel dieser Meditation, und auch die Befriedung steht nicht im Vordergrund, doch die eigene Erregung ist ganz eindeutig eine Folge dieser Meditation.
Sinn und Zweck ist zweigeteilt.
Auf der einen Seite ist die Erregung eine Quelle der Kraft; eine Kraft, die durch den Alltag leitet.
Auf der anderen Seite geht es um den eigenen Körper, die Erkundung und die Selbstliebe.

Aus diesen beiden Gründen war diese Art eine der Kernmeditationen bei den Zeitlosen und so langsam beginnt sie auch bei mir wieder ihren festen Platz im morgendlichen Ritual zu haben.

Schon während der Rauhnächte hatte es sich abgezeichnet, denn meine Meditationen gingen automatisch in diese Richtung.

Rauhnächte, das bedeutet bei mir auch immer sehr kurze Nächte, denn der Alltag und der Beruf hören während dieser Zeit ja nicht auf zu existieren.
Normalerweise bin ich während der Rauhnächte grundsätzlich dezent gerädert, doch dieses Mal war es anders, was mich Ehrlichkeit gesagt gewundert hat, denn der Stress gerade im Alltag war um einiges Härter als die Jahre zuvor.

Und doch hatte ich, trotz sehr wenig Schlaf und eine gehörige Menge an Stress die Kraft für den Beruf, die Rauhnächte und sehr langen Spaziergängen an den freien Tagen.

Und das liegt eindeutig an dieser besonderen Art der Meditation.
Die daraus gewonnene Kraft hat mich immer über den entsprechenden Tag gebracht, und das ist wohl auch der Grund, weshalb ich diese morgendliche Routine beibehalte.

Aber es geht nicht nur um die daraus gewonnene Kraft.
Selbstliebe und Selbstbeherrschung werden so auch trainiert und gestärkt.
Ist das negativ?
Nein, ganz bestimmt nicht.

Durch die Rauhnächte habe ich also ein altes Ritual neu entdeckt und werde es von nun an anhand meiner Bedürfnisse ausbauen.

Das Jahr fängt spannend an.

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