Faun live in Hamburg

Ok, eigentlich wollte ich über das Konzert von Faun keinen Beitrag schreiben, doch dieses Konzert am 01. März 2023 hat mich so dermaßen überwältigt, dass ich mich doch umentscheiden habe.

Tourstart in Hamburg, und wer nun denkt, dass es eine Werbetour für das Album Pagan war, der irrt.

Selbstverständlich kamen Stücke aus dem neuem Album vor, immerhin ist es die PaganTour, doch wie schon bei dem Konzert im von vor drei Jahren, so war auch dieses eine Reise durch das Schaffen dieser wundervollen Gruppe.

Für mich war es eine kleine Premiere – wieder einmal.
War 2020 noch Fiona dabei, so hat diesen Platz ja Adaya eingenommen, und ich werde den Eindruck nicht los, dass dieser Wechsel (Fiona hatte die Gruppe wegen der Arbeit auf ihrem Hof verlassen) gut getan hat.

Es mag auch täuschen, denn Pagan ist, wie schon berichtet, das erste Album unter dem neuen, Fauneigenen, Label PaganFolk, und wenn man selbst der Chef ist, dann kann man auch schalten und walten wie man möchte.

Vielleicht ist es eine Kombination aus beiden Faktoren wenn ich sage, dass, meiner Ansicht nach, Faun tatsächlich in sich selbst angekommen ist.

Faun wirkte lebendiger als noch 2020.

Lebendiger und freier.

Vielleicht lag es aber auch an der dritten Komponente, die dieses Konzert zu einem Besonderem gemacht haben, denn wo sonst die Konzerte, in der Regel, bestuhlt sind war es im Grünspahn nicht der Fall.

Wie dem auch sei – es war ein Konzert, das die gesamte Bandbreite von Faun gezeigt hat.

Neue und alte Stücke wechselten sich ab, bekannte Stücke und solche, bei denen ich ersteinmal nachschauen mußte von welchem Album sie eigentlich waren.

Das es dabei zwei kleine Probleme mit der Technik gab – so what.
Faun zeigte ihr Können, sobald im Gesang als auch im Umgang mit den Instrumenten.

Das Konzert am 01. März 2023 war mein drittes Konzert (wenn ich das zweite Streamingkonzert mithinzurechne), und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes Konzert sein.
Soviel steht fest.

Das Besondere an diesem Konzert war aber auch die Vorgruppe.

Paganfolk aus Italien von Emian.
Emian verbindet traditionelle Instrumente mit modernem Sound, und damit ist diese Gruppe eine perfekte Ergänzung zu Faun und passt hervorragend zur PaganTour.

Diese Gruppe, sie besteht aus Emilio Cozza und Anna Cefalo, sollte man sich merken.

Ich habe mir, nach dem Konzert, die CD Egeria vor Ort gekauft, und mittlerweile via BandCamp zwei weitere Alben erworben.
Das spricht eigentlich für sich.

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