Husum – ein wenig mehr als nur ein kleiner Urlaub

Die Anfrage, ob ich ein Ehegeleit abhalten mag, hatte mich doch sehr überrascht, und mein erster Impuls war eindeutig Nein zu sagen, denn es war schon lange her, dass ich eine solch verantwortungsvolle Aufgabe hatte.

Dann aber sagte ich zu, und ich bereue diese Entscheidung nicht.

Das Paar ist Mitglied einer kleinen Gruppe, die sich erst vor ein paar Jahren zusammen gefunden hatte und die hin und wieder diesen Blog lesen.

Insgesamt war es eine sehr interessante Konstellation, und am Ende des Rituals, als die eigentliche Feier begonnen hatte, wurde ich immer wieder in Gespräche verwickelt.

Natürlich habe ich die zwei Tage, die ich in Husum war, auch genutzt um mich mental von dem ganzen Stress im Alltag ein wenig zu erholen.

Diese kleine Stadt ist dafür einfach optimal.
Mit dem Zug braucht man von Hamburg aus ungefähr 2 Stunden und kaum ist man am Bahnhof angekommen, dann findet man auch schnell den Weg in die Innenstadt.
Hier, am alten Binnenhafen, ist es wunderschön und zahlreiche Restaurants und Cafes laden zum verweilen ein.

Husum ist aber noch viel mehr.
Es ist nicht nur die Heimatstadt eines alten Schriftstellers, Theodor Storm – es ist eine Stadt, die, nach meinem Empfinden, an Gemütlichkeit kaum zu übertreffen ist, denn auch wenn es zum Teil sehr voll war, so herrschte doch eine gewisse Ruhe und Entspanntheit.

Und genau das war es, was mir in den Tagen so gut tat, denn genau das konnte ich sehr gut gebrauchen.

Ein Kurzurlaub vom Alltag, und dabei noch ein Paar in die Ehe begleiten – was kann es Schöneres geben.

Mir fällt so schnell nichts ein.

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