Freiheit der Freizügigkeit

Ich gestehe, dass ich mit diesem Wetter, mit diesen Temperaturen, so meine Probleme habe.

Nein, ich bin nicht gereizt wie so viele andere (spricht man sie darauf an, dann wird es selbstverständlich verneint).
Ich fühle mich lediglich als würde ich unter Wasser atmen.

Und doch versuche ich dem Ganzen etwas positives abzugewinnen.

Da ich in einer Dachgeschoßwohnung lebe habe ich hier stets….nun, sagen wir mal interessante Temperaturen, und deshalb nutze ich einfach den Umstand und laufe, wenn es geht, sehr leicht bekleidet hier umher.

Nicht aufreizend für meine Nachbarn, sondern einfach für mich, denn so fühle ich mich am wohlsten.

Auf den Balkon mit einem Morgenmantel, und in der Wohnung diesen einfach über den Stuhl legen und die absolute Natürlichkeit spüren.

Ist sowas sexuell?

Ja, aber nur bei denen, die eingeschränkt denken.

Das muß mal so offen gesagt werden, denn kaum ein anderes Thema wird, wieder einmal, so kontrovers auseinander genommen wie die Nacktheit.

Es ist schweinisch (eine Aussage, die ich in meiner Kindheit gehört habe) ist da nur vornehm ausgedrückt.

Dabei ist Nacktheit nun wirklich das Natürlichste überhaupt und hat in erster Linie absolut gar keine sexuellen Eigenschaften an sich.

Sicherlich, die kommen später, aber in erster Linie geht es doch einfach nur darum, dass man sich wohl fühlt.

Leider ist die Gesellschaft in diesem Punkt irgendwo stehen geblieben, und das ist in meinen Augen ein großer Fehler – wenn nicht sogar ein absoluter Rückschritt.

Wenn ich in meiner Wohnung meditiere, dann trage ich selten Kleidung, und selbst im Urlaub am Strand ist meine Bekleidung in diesen Fällen eher spährlich.

Und doch gibt es immer wieder entsprechende Kommentare wenn man dieses erwähnt.

Nun, bei diesen Temperaturen betreibe ich selbst meine regelmäßigen YogaEinheiten nicht gerade im bekleideteten Zustand.

Es geht ja sowohl beim Meditieren als auch beim Yoga um die Energien – und da finde ich Kleidung tatsächlich eher hinderlich als förderlich.

Meiner Meinung nach sollte man tatsächlich weniger auf irgendwelche Moralapostel sondern mehr auf sich selbst hören.
In den eigenen vier Wänden kann man eh rumlaufen wie man möchte, und wenn man in der Natur eine Stelle hat, an der man ungestört ist – viel Spaß.

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