Die erste der Zwölf

Die erste Nacht ist rum, und wie schon in den letzten Jahren, so werden auch diese Rauhnächte begleitet von wenig Schlaf.
Das ist halt der Preis, wenn man den Glauben und die Realität miteinander verbindet.

Das soll jetzt kein Jammern sein, im Gegenteil, denn ich habe es mir ja selbst ausgesucht.

Dieses Jahr kam allerdings durch den herrrschenden Sturm draußen eine ganz eigentümliche Stimmung zutage, und wie schon so oft in diesem Jahr mußte ich gerade zum Wechsel der Dekaden feststellen, dass die Elemente das Geschehen des Lebens beherrschen.

Ein Sturm zu Beginn der Rauhnächte jedoch hat noch einmal einen ganz besonderen Charakter, denn in der Vergangenheit war ein solcher Sturm die Große Jagd.

Die Armee der Götter zog über das Land und wer nicht aufpasste, der wurde mitgerissen.

Wer nicht aufpasst, der wird ein Opfer des Sturms, denn dieser Sturm, der draußen tobt, kann in Böen orkanartig werden.

Der Mensch ist ein Teil der Natur.

Er steht nicht über die Natur und er kann die Natur nie beherrschen.

Der Beginn der diesjährigen Rauhnächte zeigt dieses wieder einmal sehr deutlich.

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