Ostara neigt sich allmählich dem Ende entgegen, und das möchte ich nutzen um jetzt schon einmal auf meine Fastenzeit zu blicken.
Ja, ich befinde ich mich noch in dieser Zeit, und einen ausführlichen Bericht darüber wird es auch noch geben, doch die Tatsache, dass ich in meinem letzten Beitrag zum ersten Mal ein Ritual beschrieben habe, hat etwas in mir ausgelöst.
Und deswegen möchte ich an dieser Stelle mein Fastenritual beschreiben, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es vielen nicht leicht fällt zu fasten.
Fasten bedeutet bei mir ja bekanntlich nicht Verzicht in erster Linie.
Fasten bedeutet für mich in erster Linie durch Reduzierung und Verzicht den eigenen Geist und Willen zu stärken.
Um das zu erreichen, gibt es tatsächlich ein Ritual, welches ich jeden Abend durchführe, wobei die Uhrzeit keine Rolle spielt.
Die Fastenzeit beginnt bei mir mit dem Anlegen eines entsprechenden Ringes und Kettenanhänger.


Diese trage ich nun während der ganzen Zeit und lege es nur Abends zur Ruhe auf meinen Schrein.
Das tägliche Ritual beginnt mit einem Bad, was in diesem nicht nur den Körper, sondern auch den Geist reinigen soll.
Anschließend hülle ich mich in meinen Ritualcardigan und begebe mich vor meinen Schrein, auf dem bereits Ring und Anhänger zur Ruhe liegen.
Ich knie vor den Schrein und gehen mental in mich, lasse meinen Geist komplett zur Ruhe kommen.
Mein Dank gilt den Ahnen und den Göttern für die Kraft des Tages, und sollte ich schwach geworden sein beim Verzicht, so bitte ich die Ahnen und die Götter um Kraft, diese Schwäche nicht noch einmal zu wiederholen.
Ahnen, die immer waren
Ich danke euch für den Tag, den ihr mir beigestanden habt
Götter, die den Ahnen entsprungen sind
Ich danke euch für die Kraft, die ihr mir gegeben habt
Ich bin einer von euch
Voller Kraft, voller Leben, voller Schwäche
Steht mir bei und gebt mir weiterhin die Stärke diese Zeit zu bestehen.
Diesen Text wiederhole ich mehrmals und gleite so über in eine leichte Meditation.
Ja, die Nächte während dieser Zeit sind nicht lang, doch ich empfinde sie nicht so anstrengend wie zum Beispiel die Rauchnächte, denn beruflich ist der Stress durch die Osterzeit und dem damit verbundenen Geschäft sehr überschaubar.
Am 30. April endet diese Fastenzeit für mich, und die Nacht auf den 1. Mai ist so eine ganz Besondere

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