Ostara, diese Zeit der absoluten Hingabe zum Leben, ist Vergangenheit, und rückblickend kann ich sagen, dass es eine sehr intensive Zeit war.
So traditionell wie in diesem Jahr hatte ich diese Zeit schon lange nicht mehr begannen, denn jeden Abend durchführte ich das selbe Ritual.
Nach der Arbeit nahm ich ein Bad und anschließend, eingehüllt in meinen rituellen Cardigan, den Ahnen zu danken für die Zeit, die ich durchgehalten hatte.

Es geht dabei auch darum, mir selbst klar zu werden über die Augenblicke, in denen ich nicht durchgehalten habe.
Das Ritual beginnt, wie erwähnt, mit einem Bad, doch dieses hat nicht den Zweck der körperlichen Reinigung, sondern ist spirituell zu verstehen.
Körper und Geist werden vorbereitet für den zweiten Teil des Rituals, welches vor dem Schrein fortgeführt wird.
Hierbei ist es wichtig, dass man offen ist auch für seine Schwächen, denn wenn man diese erkennt, dann kann man daraus wachsen, und genau das ist der eigentliche Zweck des Fastens bei mir.
Das war das Ziel bei den Zeitlosen, und auch wenn es diese Gruppe schon lange nicht mehr gibt, so leben diese Rituale in mir fort.
Mit dem Ende der Fastenzeit beginnt die BeltaneZeit der OstaraDekade, und damit neben Samhain die Heiligste Zeit im Glauben der Zeitlosen.
Seit Dienstag trage ich deswegen die Heiligtümer der Zeitlosen, denn diese Zeit steht ganz im Sinne.
Den Ring und den Anhänger, doch weil es eben der Wechsel in die BeltaneZeit ist kommt für drei Tage auch der Runenring hinzu, der den Ahnen geweiht ist.

Das ist erst seit ein paar Jahren so bei mir, denn auch wenn es die Zeitlosen nicht mehr gibt, so lebt deren Glaube und Tradition in mir fort.
Und eine Tradition, und wohl auch die Wichtigste, ist, das sich ein Glaube, der seinen Kern nie verlieren wird, stets wandeln kann und sollte.

Hab eine magische Zeit mein Bruder )0(
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