Tyr
Die Hand im Rachen des Wolfes –
für die Gerechtigkeit einstehend,
das eigene Wort binden,
sich niemals von Verantwortung lossagen
Assoziationen
Gerechtigkeit–Treue – Kampf- Ehrlichkeit
Botschaft & Deutung
Tyr wird traditionell als Gott des Krieges, der Gerechtigkeit und des Things (der Versammlung des Stammes) gedeutet.
Er ist geradeheraus, unbestechlich und völlig dem ergeben, was die Ordnung aufrechterhält. Und gerade diese Wertschätzung der sowohl sozialen als auch kosmischen Ord-nung macht ihn zu so viel mehr.
Wahrscheinlich war seine Rolle im Pantbeon einst größer und er wurde als allgemeiner Himmelsvater angesehen, worauf auch der Ursprung seines Namens hindeutet.
Tyr ist ein Krieger, aber kein blindwütiger Schlächter, sondern hat eine auf Ausgleich und Frieden bedachte Natur.
Seinen bekanntesten Auftritt hat er im Mythos um die Fesselung des Fenriswolfes, in dem ihm die Hinterlist der Gotter übel aufstößt und er sich lieber die Hand abbeißen lässt, als sein Wort zu brechen.
So übernimmt er die Verantworung nicht nur füt sein Tun, sondern auch fur das Tun der anderen Götter. Wenn Tyr in dein Leben tritt, geht es darum, das Richtige zu tun, auch wenn es dir Nachteile einbringen sollte. Tyr fordert dich auf die Wahrheit zu sagen und ihr entsprechend zu handeln, für das einzustehen, was dir wirklich wichtig ist und die Konsequenzen zu tragen. Ehrbarkeit, das Tun des Notwendigen und die Ordnung des großen Ganzen sind seine Themen – er ist der göttliche Ausdruck des aufrichtigen Charakters.
In jedem Moment der bedingungslosen Ehrlichkeit dir selbst und anderen gegenüber durchströmt dich seine Kraft!
Text und Kartendesign: Jennie Appel, Dirk Grosser und Kai Uwe Faust

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