Die Rauhnächte sind vorbei, und damit wird es ZEit für einen Rückblick darüber, denn wenn ich mir einmal vor Augen halte wie ich diese Zeit in diesem Jahr wahrgenommen und welche Rune ich für das Jahr 2026 gezogen habe, dann kann einem schon ganz anders zumute werden.
Die Rauhnächte haben für mich ja eine andere Bedeutung als es gemeinhin der Fall ist (ich weiß, die Überraschung dieser Aussage hält bei so manchem dezent in Grenzen), und ich nenne diese Zeit auch immer noch Nächte der Ahnen und auch dr Zeitraum ist bei mir ein anderer.
Beginnen tut diese Zeit in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember und sie endet in der Nacht auf den 01. Januar.
Das habe ich von den Zeitlosen so übernommen, und da ich mich in dieser Variante wohl fühle bin ich hierher auch wieder zurückgekehrt, denn die so wieder gewonnene Freiheit ist mir einfach wichtig.
Und gerade bei diesen Rauhnächten hat sich wieder einmal gezeigt, dass es eine gute Entscheidung war, denn es war eine insgesamt sehr intensive Zeit.
Damit meine ich nicht nur beruflich, da ist diese Zeit immer sehr intensiv, sondern insgesamt, denn natürlich beinhaltet diese Zeit nicht nur den Beruf.
Es fing schon mit dem Beginn der Rauhnächte an, dem ersten Ritual.
Traditionell wird eine Nacht vorher der Ring der Rauhnächte hervorgeholt und auf dem Schrein platziert.
Es ist ein alljährliches Ritual, und auch wenn sich in diesem Jahr die Begleiterscheinungen durch den Todesfall geändert haben, damit einhergehend hat sich ja auch meine Handhabung im Glauben ein wenig verändert, so war dieses kleine Ritual im Stillen etwas, welches wie an Ankommen anfühlte.
Dieses Gefühl blieb auch am folgenden Abend, als ich den Ring aufsetzte und die Ahnen um Beistand für die kommende Zeit bat.
Neu war die Tatsache, das ich während des Rituals keine Rune gezogen hatte.
Das ist etwas, was sich geändert hat, und diese Freiheit war eine Erleichterung, denn tatsächlich habe ich mir mich so von einem inneren Druck befreit, denn nicht nur mein Glaube hat sich bekanntlich verändert, und damit meine eigene rituelle Praxis, sondern auch meine Sichtweise auf viele Dinge, die ich bis dahin vollzogen und durchgeführt hatte.
Tatsächlich hatte ich zuerst ein wenig bedenken deswegen, doch diese hatten sich schnell als unbegründet erwiesen, denn ich fühlte mich richtig gut dabei.
Mit fehlte nichts, im Gegentel – ich hatte etwas gewonnen, denn durch mein nun neues, monatliches, Ritual bekomme ich nicht nur einen völlig anderen Blick auf die Runen sondern auch auf mich selbst.
Ich lerne mich selbst neu kennen, und das ist die größte Erkenntnis, die ich aus den Rauhnächten ziehe.
Die nächsten Monate werden spannend, denn neue Projekte stehen in den Startlöchern, und auch hier waren die Rauhnächte eine Hilfe, denn dadurch, das ich mich abends lediglich auf mich konzentriert habe, konnte ich mich diesen Projekten öffnen und mich darauf fokussieren.
2016 wird eine Herausforderung werden, soviel ist schon mal klar, aber es liegt an uns, an jedem einzelnen von uns, wie man damit umgeht.
Packen wir es an.

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