Winteraugenblicke in Hamburg

Winter in Hamburg, das ist normalerweise eine Zeit voller nasser Kälte gepaart mit immer wieder mal Wind.
Normalerweise.
2026 war es aber nicht normal, im Gegenteil.

Es fing bereits am 2. Januar an mit dem Schnee, und es schneite nicht nur ein wenig – es schneite heftig.

Das blieb auch das ganze Wochenende so, wobei ich ehrlich sagen muß, dass ich erst am Sonntag das erste Räumfahrzeug hier in Rissen gesehen habe.

Sicherlich, man kann nun meckern darüber, doch was bringt es.
Nichts, und deswegen ist es mir auch wichtig, das ich das hier noch einmal deutlich klarstelle – ich habe absoluten Respekt vor der Leistung der Stadtreinigung. Ich meckere nicht, ich stelle fest; das ist schon ein Unterschied, denn mir ist schon klar, das man nicht überall zu selben Zeit sein kann.

Und seien wir mal ganz ehrlich – schön sieht ja aus.

Was mir in dieser Zeit wieder einmal ganz besonders aufgefallen ist, ist das Verhalten der Menschen.

Die Situation, die wir gerade hinter uns haben, der Höhepunkt war ganz offensichtlich der Blizzard am Freitag, den 09.01., war schon extrem und sowas hatten wir in ähnlicher Situation das letzte Mal im Winter 2009/2010, doch die Menschen, die meisten, sind am Nörgeln.


Es liegt, angeblich, zuviel Schnee, wobei in den letzten Jahren immer genörgelt wurde, das zuwenig Schnee lag.
Der Mensch scheint vergessen zu haben mit der Natur zu leben.

Er lebt als Teil der Natur, und doch betrachtet er sich als über allem stehend.
Ein Irrtum, denn wenn man einmal auf die Zeichen der Natur geachtet hätte, dann hätte man nicht von einem solchen Wetter nicht wirklich überrascht sein dürfen.


Das soll nun nicht heißen, das ein solcher Schnee hätte vohergesehen werden können, aber es gab, gerade im Verhalten der Tiere, Zeichen, die auf etwas Größeres hingedeutet haben.


So hat sich zum Beispiel die Anzahl der Krähen, die hier in Rissen sonst immer zu sehen und zu hören waren, stark reduziert.
Die Eichhörnchen, ebenfalls immer sehr aktiv hier, hatten ihr Verhalten auch geändert.

Vielleicht wäre es sinnvoll, einfach mal wieder auf die Natur zu achten und sein Verhalten der Natur wieder ein Stück weit anzupassen, auch im 21. Jahrhundert.

Würde uns das gelingen, dann wären wir alle vielleicht ein wenig entspannter – auch wenn es draußen nicht immer so läuft wie wir es gewohnt sind.
Vielleicht können wir dann auch das Positive aus der Situation ziehen – egal wie es individuell aussieht.

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