Quasi als Zuschlag zum Treppensturz hatte ich tatsächlich das Glück an eine vermeintlich kompetente Ärztin geraten zu sein.
Nicht das ich Ärzte nun in den Himmel loben würde; das wird ganz bestimmt nicht passieren, denn dazu habe ich einfach zu viel negative Erfahrungen mit Vertretern dieser Berufsgruppe gemacht.
Sicherlich, es gibt, wie in jedem Beruf, fähige Vertreter und solche, bei denen man sich wirklich fragt wie und wo sie ihren Abschluß gemacht haben.
Nun, bisher hatte ich meistens das zweifelhafte ‚Vergnügen‘ auf Vertreter der zweiten Einstufung zu treffen, doch das nur nebenbei.
Die Ärztin, die mich aufgrund des Treppensturzes und den daraus resultierten Prellungen behandelt hatte, wollte wissen, wieso mein Bein mir Schwierigkeiten bereitet und schicke mich deswegen zum MRT.
Und genau hier hatte ich eine Erfahrung gemacht, die mich anschließend doch sehr verwundert und mir den ganzen Tag etwas zum Nachdenken gegeben hat.
Nein, ich meine damit nicht den Bericht der Untersuchung, den ich ehrlich gesagt inhaltlich nicht verstehe.
Vermutlich ist es eine Berufskrankheit bei Ärzten Dinge so zu formulieren das ein Außenstehender, der Patient, es nicht versteht.
Tja, man kann sich auch wichtiger machen als man in wirklichkeit ist.
Bei einem MRT sollte man sämtliche Gegenstände aus Metall abnehmen, und natürlich traf das in meinem Fall auch auf meinen ganz speziellen Ring zu.
Da ich eine innere Abneigung gegen Enge habe, zumindest gegen solche, der ich nicht so schnell entkommen kann, fokussiere ich mich normalerweise in solchen Situationen auf den Ring und lasse meine Finger immer darüber gleiten.
Nun, das ist halt etwas problematisch wenn sich eben dieser Ring nicht bei mir befindet, und damit stieg etwas Panik in mir auf.
Nun passierte aber etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte, denn da ich meine Gedanken voll auf diesen Ring fokussierte nahm ich ihn war.
Und was noch besser, und verwirrender, war – ich hatte das Gefühl, als wenn ich mich in diesem Ring befinden würde.
Nun habe ich diesen Ring noch nicht so lange, und doch hatte er seinen festen Platz in meinem Leben und in meinem Glauben.
Und ganz offensichtlich wirkt es, denn wie sonst hätte ich eine solche Verbindung unbewußt aufbauen können?
Eigentlich spielt das WIE oder das WARUM keine Rolle; was zählt ist das DAS.
Es HAT funktioniert und es hat mich beruhigt.
In meinen Gedanken bin ich die einzelnen Linien entlang geglitten und habe jede einzelne Verbindung bewusst wahrgenommen.
Es war erstaunlich und schreit förmlich nach weiteren Beobachtungen, denn nun interessiert mich, ob es mir so intensiv noch einmal gelingt.

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