Ostara

Ostara ist ein Fest des Aufbruchs und der Erneuerung, das tief in der Natur verwurzelt ist.

Dabei ist die historische Herkunft von Ostara umstritten; es war Jakob Grimm, der diesen Namen, oder diese Bezeichnung, zuerst benutzt hatte.

Der Name ist also verhältnismäßig jung und hat, aller Wahrscheinlichkeit nach, keinen direkten paganen Hintergrund.

Wirklich nicht?

Jakob Grimm selbst hatte sich bei seinen Texten an den Schriften des englischen Mönches Beda aus dem 8. Jahrhundert bedient. Hier finden wir die erste schriftliche Erwähnung einer Göttin namens Eostre.

Ob der Mönch Beda diese Göttin als Namensgeberin für den Monat April Eosturmonath von den Angelsachsen übernommen hat oder nicht bleibt ungeklärt, doch für Jakob Grimm stand fest, das diese Göttin in der damaligen Glaubenswelt existent war.

Schaut man sich nun einmal den Ursprung an, die Angelsachsen, und betrachtet man dabei die Bedeutung von Ostara, dann stellt sich irgendwie automatisch die Frage, ob Eostre vielleicht, ähnlich wie Saxnot, der Name einer lokalen Göttin war.
Vielleicht gab es im Norden des heutigen Deutschlands bei den Sachsen und Angeln eine Göttin, die diesen Namen trug.

Wir wissen es nicht

Was wir wissen ist unsere heutige Sicht, und da steht Ostara für den Beginn einer neuen Dekade – dem Frühlingsanfang.

Und damit steht Ostara für die Explosion der Natur, denn wenn man nach draußen geht, dann kann man es deutlich erkennen – die dunkle Jahreszeit ist Vergangenheit, die Helligkeit kehrt langsam immer weiter in den Vordergrund.

Und damit natürlich auch die Sexualität der Natur.

Ostara steht also für den Aufbruch und dem Erwachen der Energie.

Ja, Ostara ist vom Namen her ein junger Feiertag, und ob unsere Ahnen die NachtTagGleiche gefeiert haben wissen wir nicht.

Es spielt letztlich auch keine Rolle, denn wichtig ist was wir heute tun.

Es spielt keine Rolle, ob man Dinge, die früher vielleicht relevant waren, hält, denn wir leben nicht in der Vergangenheit.

Wir leben in der Gegenwart und gestalten hier die Zukunft.

Das ist relevant.

Keine Namen, keine angeblichen Rituale.

Jeder so wie er mag, mit dem Herzen.

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