Urkraft des Nordens – eine Buchbesprechung

Das die Mythologie des Nordens geradezu voll ist von Bildern wissen viele, aber diese Kraft und Magie so in Worte zu fassen dass man es auch tief in sich spürt, das ist, meines Wissens nach, bisher noch niemandem gelungen (sieht man einmal von der Edda ab).

Deswegen war ich zunächst auch skeptisch, als ich von diesem Buch hörte, zumal mir die Autoren so rein gar nichts sagten.
Jenny Appel und Dirk Grosser.
Nein, mit den Namen konnte ich nun so absolut nichts anfangen, aber das will bei mir nicht viel heißen, denn wer sich so wie ich aus vielem heraus hält, der kennt auch nur wenige Menschen.

Ich war zunächst ein wenig skeptisch, als ich von dem Buch ‚Urkraft des Nordens‘ hörte.
Sicherlich, es ist genau mein Thema, doch rechtfertigt das den Kauf eines Buches?

Ich kürze das ganze an dieser Stelle einfach mal ab.
Ja, es hat sich gelohnt.

‚Urkraft des Nordens‘ ist fast schon eine Herausforderung, sich diesen Thema zu nähern und sich mit ihm auseinandersetzen. Es ist die positivste aller Herausforderungen die alten Geschichten neu zu entdecken und auf sich einwirken zu lassen.

Dabei ist das Buch nicht nur eine Zusammenfassung der alten Mythen und Geschichten; genau genommen ist es das am allerwenigsten.
Es ist vielmehr ein Ratgeber um sich durch die Sagen inspirieren und stärken zu lassen.
Es ist gewissermaßen ein Reiseführer zu dem, was die Welt unserer Ahnen war.

‚Urkraft des Nordens‘ geht davon aus, daß die Mythen der Vergangenheit in Wirklichkeit Fragen der damaligen Menschen sind – und das diese Fragen auch heute noch ihre Gültigkeit haben.
Dabei ist dieses Buch als Ratgeber sehr gut, denn es dirigiert nicht, es zeigt lediglich auf und macht deutlich, dass jeder letztlich für sich selbst entscheiden muß.

Und das Buch geht sogar noch einen Schritt weiter.
Es verbindet die alten Sagen und Mythen und gibt dem Leser die Möglichkeit mittels schamanischer Techniken den Weg sich selbst zu entdecken.

Fazit – Urkraft des Nordens ist ein Buch, welches ich in dieser Art noch nicht gelesen habe – und ich werde es mit Sicherheit immer wieder in der Hand haben um darin zu lesen.

Übrigens gibt es am Ende des Buches drei Meditationen von Jenny Appel und Dirk Grosser zum Download.

Neben einer Einstimmung folgen Öffnung des heiligen Raumes, Yggdrasil mit Trommel und Odin mit Trommel.
Diese Meditationen runden das Buch ab und sind eine weitere Bereicherung.

Es gibt übrigens auch bei YouTube ein Video , welches ich mir in Ruhe angeschaut habe.

Dirk Grosser spricht hier über das Buch, die Idee dahinter und wie man den Glauben der damaligen Zeit heute leben kann .

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