Spiritueller Sex

Magie, Spiritualität, Achtsamkeit und Sex – passt das zusammen?
Diese Frage höre ich immer wieder, und immer wieder beantworte ich sie mit einem eindeutigen JA, denn im Grunde genommen gibt es keine bessere Achtsamkeit, schließlich teilt man diese, auch, mit einem anderen Menschen

Machen wir uns doch nichts vor – wir leben in einer Zeit, wie sie schnelllebiger wohl noch nie war, und anstatt das Leben mit allen Sinnen zu genießen lässt man seinen Alltag von Terminen und der Uhr beherrschen.
Gleichzeitig tun wir so aufgeklärt und packen Dinge doch kopfschüttelnd in bestimmte Ecken und Schubladen.

Liebe und Sex gehören dazu, denn es sind Themen, über die man nach Möglichkeit entweder kaum oder gar nicht redet.

Doch warum?

Wir leben im 21. Jahrhundert und viele Mitmenschen denken wie es wohl im finsteren Mittelalter der Fall war.
Paart man dieses mit der aus meiner Sicht irrationalen Moralvorstellungen der monotheisischen Mythologie, so macht man sich das Leben unnütz schwer, denn man scheint vergessen zu haben, dass jede Sexualität als etwas einzigartiges und wunderschönes angesehen werden kann.

Und dabei spielt es meiner Ansicht nach keine Rolle um welche Art der Sexualität es geht, denn jede hat ihren individuellen Reiz und sich bei aller Vorlieben auf eine Sache festlegen, das sollte man eher nicht.

Lieber Experementieren, denn letztendlich geht es bei der Sexualität im spirituellem Sinne doch einzig und allein um das Wahrnehmen, und man weiß nur was einem gefällt oder nicht wenn man es probiert hat.

Sexualität bedeutet auch das Spüren mit allen Sinnen und genau diese Gabe scheint immer mehr verloren gegangen zu sein.
Möchte man nicht wissen wie es in einem aussieht und begnügt sich deswegen mit Oberflächlichkeiten?

Warum nicht wieder einmal eins sein mit dem Partner, sich Zeit nehmen und dabei die eigene mentale Kraft in sich spüren?
Und nicht nur die Eigene, denn wenn ich sage, dass man mit dem Partner eins ist, dann meine ich es auch genau so.

Wenn man es wirklich zuläßt, dann ist man irgendwann ist man eine Einheit; Körper und Geist verschmelzen.
Genau dann hat man den höchsten Punkt erreicht und kann sich komplett fallen lassen.

Und das geht, selbstverständlich, auch alleine.
Wenn man sich selbst vewöhnt, dann sollte man sich auch wirklich fallen lassen und sich selbst spüren.
Spüren wie diese Lust in einem wächst.

Und je größer die eigene Erregung ist, je größer und stärker die Lust, umso größer ist auch die eigene Energie; oder anders formulieren – je größer die Lust, die man in sich spürt, um so stärker ist die Kraft, die man daraus gewinnen kann.
Eine Kraft, die uns einiges bewegen und erreichen lassen kann.
Sie lässt uns mutiger werden als wir es selbst glauben, auch wenn so manche Situationen vielleicht untypisch sind für den einen oder anderen.

Und vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb die monotheistischen Myhtologien den Sex und die Lust so verdammen.
Sie haben wohl erkannt, dass sie ihre Glaubenslehre nicht lange aufrechterhalten können wenn man sich so liebt wie man es selbst möchte.

Also liebt euch so wie ihr es wollt.
Liebt euch und habt einfach Spaß am Sex – egal wie ihr ihn wollt.

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