Rauhnächte 2023 – Rück- und Ausblick und ein wenig Grundsätzliches

Die Rauhnächte sind für mich Vergangenheit, wieder einmal.

Und doch werden diese Rauhnächte prägend bleiben für mich, denn schon früh kam ich zu dem Schluß, dass ich in Zukunft am Ritual etwas ändern muß.

Tatsache ist, dass ich ziemlich kaputt war, denn die Kombination aus wenig Schlaf und viel arbeiten ist für jemanden wie mich, der nicht nur körperliche Beschwerden hat sondern auch dem 50. Geburtstag entgegen schaut, eine enorme Herausforderung.

Ich weiß, die Rauhnächte waren noch nie ein Spaziergang, doch wenn man ein Ritual stets nach dem gleichen Schema abhält ohne auf die Situation zu achten, dann läuft man Gefahr, dass man das Ritual nur mit halben Herzen macht.

Und das ist nun nicht gerade etwas, was ich möchte.

Also werde ich mir in den nächsten Wochen intensive Gedanken machen, wie und was ich an dem Ritual ändern werde, denn das ich die Rauhnächte auch weiterhin abhalten werde steht für mich nicht zur Diskussion.

Vor den Rauhnächten stand wie immer die Nacht des Abschieds, und schon damit begann die Zeit, in der ich wenig Schlaf hatte, doch diese Nacht ist mir mindestens genauso wichtig wie die eigentlichen Rauhnächte, denn durch diese Nacht mache ich mich innerlich und äußerlich frei.

Und dann begannen die Rauhnächte, und diesmal wirklich traditionell mit Sturm, womit sich der Wechsel der Dekaden in das Bild reihte, das ich 2023 generell hatte, denn pünktlich zum Wechsel zeigte uns die Natur, das sie immer noch das Saegn hat.

Sturm zog auf und sorgte hier in Hamburg für Überschwemmungen wie ich sie so schon llange nicht mehr erlebt hatte.

Noch Tage später führte die Elbe viel Wasser mit sich, doch zum Glück war es nicht so schlimm wie an anderen Orten.

Hochwasser bei Hamburg-Blankenese im Dezember 2023



Für mich waren diese Rauhnächte auch ein Schritt zurück zu alten Traditionen.

Zu Zeiten der Zeitlosen trug der Vordere immer zu bestimmten Zeiten einen besonderen Anhänger und zu den Rauhnächten einen bestimmten Ring.

Der Ring der Rauhnächte

Den Ring hatte ich bereits 2022 zum ersten Mal wieder getragen; der Anhänger hatte 2023 Premiere, und er wird von nun an neben zwei Ringen zu meinem persönlichen Heiligtum und nur an bestimmten Tagen getragen – den Rauhnächten, Beltane und Samhain.

Ein soganntes Trollkreuz, der Anhänger für bestimmte Rituale und Zeiten

Außerdem wird er zu bestimmten Ereignissen den Geist der Ahnen spüren, und damit möchte ich diese alte Tradition wieder zum Leben erwecken.

Und ich muß sagen, dass es sich gut anfühlt.

Die Kraft der Rauhnächte zu spüren, das ist immer so eine Sache, und das ich meine Meditationen unbekleidet geschehen ließ, das versteht sich von selbst, denn nach wie vor gilt, dass ich so am Besten meditieren kann.

Das gilt im Übrigen auch die Düfte, denn Räuchern tue ich aus verschiedenen Gründen nicht.

Diesmal war es Bergamot, und so verbrachte ich die Rauhnächte mit viel Meditation, wenig Schlaf und viel Arbeit.

Es ist ein Irrglaube, dass man während dieser Zeit nicht arbeiten soll.

Wer das verlangt, der hat, ehrlich gesagt, den Schuß nicht gehört.

Damals wie heute waren es lediglich bestimmte Menschen, die es sich leisten konnten während der Rauhnächte nicht zu arbeiten, und ich finde es zimelich kleingeistig, wenn man heute sagt, dass unsere Ahnen zu den Rauhnächten nicht gearbeitet haben.

Unsere Ahnen waren, unter anderem, Landwirte und hatten Vieh, und es gehörte damals selbstverständlich zur Arbeit wenn man das Vieh versorgte.

Auch heute gibt es Stimmen, die dazu auffordern während der Rauhnächte nicht zu arbeiten.

Erklärt es meinem Chef und filmt seine Reaktion.

Im Ernst, wärhend der Rauhnächte nicht zu arbeiten ist utopisch, und genau aus diesem Grund werde ich in den nächsten Monaten darüber nachdenken wie und was ich ändern kann, denn die Rauhnächte sind Teil meines Lebens.

Es ist also nur folgerichtig, dass die Rituale so auslegt werden damit es passt und ich nicht mehr so erschöpft bin.

Eine meiner Aufgaben für dieses Jahr, und ich weiß, dass noch weitere Aufgaben hinzu kommen.

Doch ich lasse es langsam angehen, denn die Ahnen und die Götter werden mir zur Seite stehen.

Sie stehen uns allen beiseite.

Jedem einzelnen von uns.

Eine Antwort auf „Rauhnächte 2023 – Rück- und Ausblick und ein wenig Grundsätzliches

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  1. Danke für Deinen Beitrag.
    Und wieder etwas gelernt.
    Etwa über das Trollkreuz.
    Ich denke, man verändert sich oft im Leben. So sollte man seine Rituale, auch immer wieder mal überprüfen, und evtl.anpsssen.
    Hab eine einigermaßen entspannte Woche.☆

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