Was ist eigentlich Schicksal und was nicht?
Was ist eigentlich Vorherbestimmt und was nicht?
Und warum bekommt man eigentlich keine Gebrauchsanweiung wenn man doch angeblich eine Aufgabe im Leben hat?
Diese Fragen könnte man durchaus als Fragen meines Lebens bezeichnen – wenn man nur auf das schaut was mir so alles passiert ist.
Und seien wir doch mal ehrlich – ess reicht ein Blick in die letzten 16 Jahre:
Frage: Wieviel Glück kann man eigentlich haben ohne irgendwann daran zu zerbrechen?
Antwort: Lebe das Leben!
- 2010 der Sturz mit den entsprechenden Folgen
- dann, 2024, der Fahradunfall, bei dem ich auch wieder mehr Glück als Vestand hatte
- 2026 der Treppensturz, auch hier wieder noch mal Glück als 2024
So, oder so ähnlich, könnte durchaus die Frage meines Lebens aussehen, und es gibt nicht gerade wenige Menschen, die nun wieder einmal sagen, dass das Leben, das Schicksal oder was auch immer noch mit mir vorhat.
Wiederum andere werden nicht müde zu sagen, dass ich meine Aufgabe in diesem Leben noch nicht erfüllt habe und das die Ahnen mich deswegen noch nicht zu sich gerufen haben.
Womit wir wieder bei der Dienstanweisung wären, denn dammichnochmol – sollte der Mensch eine bestimmte Aufgabe im Leben haben, dann wäre es sehr hilfreich ihm diese auch mitzuteilen.
Nur mal als kurze, dezente Randbemerkung.
Nein, ich überdramatisiere nicht – bei den drei genannten Beispielen habe ich tatsächlich verdammtes Glück gehabt, doch deswegen würde ich nie zu der Vermutung kommen, das ich eine Aufgabe im Leben habe.
Nur weil ich alle drei Unfälle überlebt habe, tatsächlich ist diese Aussage mehr als nur treffend formuliert, bin ich doch kein besonderer Mensch mit einer besonderen Aufgabe.
Sorry, andere Menschen haben ähnliches, und zum Teil auch noch weitaus schlimmeres, er- und überlebt.
Sind wir alle besondere Menschen mit bestimmten Aufgaben?
Ich könnte nun „Nein“ sagen, aber das wäre nur die halbe Wahrheit; die andere Hälfte lautet schlicht und ergreifend – ich weiß es nicht.
Meine Vermutung geht eindeutig in Richtung „Nein“.
Natürlich habe ich mir Ziele gesetzt, habe ich mir was vorgenommen, doch ich würde nie behaupten, dass es sich dabei um höhere Ziele handelt.
Es sind Ziele, die ICH mir gesetzt habe.
Von einer höheren Macht kann da nun so gar keine Rede sein.
Das diese Unfälle etwas mit mir gemacht haben, das bestreite ich gar nicht, denn ich bin nicht nur vorsichtiger geworden – ich bin auch demütiger gegenüber dem Leben geworden.
Viele Dinge, die mancher vielleicht als normal betrachten würde, sind es für mich nicht.
Das ist nun aber nicht gerade ein Grund damit hausieren zu gehen und es, abgesehen von diesem Blog, an die große Glocke zu hängen.
Es ist halt meine ganz persönliche Sicht auf diese Ereignisse – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Hast ja einiges hinter dir.
Pass bitte in Zukunft auf dich auf.
PS Toller Podcast, herzlichen Glückwunsch dazu
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